Titel: U-Boot

Untertitel: Harte Schale, weicher Kern

Projekt: Internationer Wettbewerb „Thypoon Class Tower“ Hard shell soft core

Gebäudetyp: Hotel, Bar, Wellness, Kino, Ausstellung, Museum

Bauherr: matterbetter

Architekt: bob-architektur: Robert Wetzels, Tea Heung Lee, Emilia Machleid, Jan Pröve

Standort: Hamburg

Preis: TOP 50 Anerkennung

Bauzeit:

LP:

Nutzfläche:

Der Kalte Krieg ist vorbei und die Welt soll zu einem besseren und freundlicherem Ort werden…
Ein Symbol für die beängstigende Zeit war das Atom U-Boot, doch dieser Gigant aus Metall wird nicht mehr als tödliche Waffe eingesetzt. Unsere Idee bestand nicht nur darin, das Atom U-Boot als Zeichen des Friedens statt des Krieges zu präsentieren, sondern ihm auch eine neue Aufgabe und Funktion zu geben. Dafür möchten wir es für die öffentlich zugänglich machen und das alltägliche, öffentliche Leben integrieren. In der Zukunft soll das, ehemals furchteinflößende und kalte Erscheinungsbild, einladen um Spaß, Freude, Abenteuer und Entspannung zu erleben. Um unsere Idee, eine Waffe zu einem öffentlichen Raum umzufunktionieren, zu unterstreichen und zu verstärken, stellen wir diesen Riesen, im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Kopf. In Zukunft beherbergen die 21 Etagen des torpedoförmigen Turmes einen Wellness Bereich mit Schwimmbecken, sowie eine geplante zwölfstöckige, mehrklassige Hotel Abteilung. Die Besucher können das Essen im Restaurant genießen oder in der Spitze des Turms den Club besuchen. Der Turm beinhaltet zusätzlich eine Bibliothek, sowie einen Supermarkt. Unsere Grundintention ist es, einen Ort der Freude aus einer ehemaligen Waffe der Massenzerstörung zu kreieren. Nicht um diese zu vergessen, sondern sie auf friedlichem Wege zu integrieren und um die Welt ein bisschen friedlicher zu machen.

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