Titel: L.Fritz-Gruber-Platz

Untertitel: Mehrfachbeauftragung zur Gestaltung des L.Fritz-Gruber-Platz, Köln

Projekt: Platzgestaltung

Gebäudetyp: Städtebau, Öffentlicher Raum

Bauherr: Stadt Köln

Architekt: bob-architektur: Robert Wetzels in Zusammenarbeit mit jbbug, Johannes Böttger

Preis: Engere Wahl

Standort: L.Fritz-Gruber-Platz, Köln

Wettbewerb: 2007

LP: 1-2

Nutzfläche: 1250 m²

 

Die Befreiung des öffentlichen Raums von der derzeit intensiven Nutzung als Stellplatz macht auf dem L.-Fritz-Gruber- Platz einen innerstädtischen Freiraum denkbar, einen der kulturell, geschichtlich und räumlich zentralen Lage angemessen gestalteten Ort. Die Bebauung entlang der Nord-Süd-Fahrt gibt eine stadträumliche Ausrichtung des Raumes vor, die Lage zwischen den Fußgängerzonen Breite Straße im Norden, Hohe Straße im Westen und Schildergasse im Süden, erzeugt auf der Ebene der Fußwege eine hohe Komplexität mit Verbindungen in alle Richtungen. Das Kolumba ergänzt das rundherum baulich erstklassige Ensemble um eine Sensation, dadurch und durch die kulturelle Bedeutung des Diözesanmuseums verschiebt sich der Schwerpunkt des Platzes nach Nordosten. Der Entwurf schlägt eine neuen Identität für den Ort vor. Der südlich gelegene, L.Fritz-Gruber-Platz und die Freiräume an Glockengasse und Kolumbastraße werden in enger Beziehung entwickelt. Eine Vereinheitlichung der Oberflächen durch Natursteinpflaster macht den Bedeutungszuwachs des Ortes bemerkbar. Der LFG, und die nördlichen Bereiche inklusive der Kolumbastraße werden mit Kleinsteinpflaster in Reihe verlegt, vorgeschlagen; lediglich Brücken- und Herzogstraße, weiterhin wichtige Verkehrswege, werden als Asphaltstraßen belassen. Der Belag weist deutlich auf die Zugehörigkeit zur Altstadt hin und fügt sich dennoch in die historisch heterogene Umgebung ein. Die Vorteile, welche entstehen, werden durch die geplante Aufwertung der Breite Straße als Ost-West-Achse der Einkaufszonen so für das Planungsgebiet erschlossen, gleichzeitig wird die Situation vor dem Museum spürbar großzügiger.

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