Titel: Dreifachsporthalle

Untertitel: Realisierungswettbewerb – Errichtung einer Dreifachsporthalle mit Tribüne und Außengelände

Projekt: Errichtung einer Dreifachsporthalle mit Tribüne und Außengelände

Gebäudetyp: Sporthalle, Freianlage

Bauherr: Stadt Northeim

Architekt: bob-architektur: Robert Wetzels, Antonia Jordan, Haya Narmouq, in Zusammenarbeit mit club L94 Landschaftsarchitekten

Preis: Engere Wahl

Standort: Stadt Northeim

Wettbewerb: 2019

LP: 1 – 2

Mit der neuen Sporthalle in Northeim, soll eine eindeutige Adressbildung für den Northeimer NC geschaffen werden. Es entsteht eine Sporthalle, mit einem kompakten funktionalen Baukörper, der sich gut in das städtische Bild einfügt und gleichzeitig, durch seine dynamische und außergewöhnliche Außenhülle, einen hohen Wiedererkennungswert hat. Diese Dynamik wird in Form eines axial verlaufenden Teppichs mit Sportaktivitäten, fortgeführt. Als Rückgrat wird ein weitläufiger grüner Boulevard ausgebildet, eine grüne Lunge mit ruhigen gemeinschaftlichen Aktivitäten. Der Einklang aus Sporthalle und Boulevard schafft eine neue „dynamische Mitte“ und somit eine neue Identität für Northeim.

Gestaltung der Freianlagen:
Das Areal der neuen Sporthalle und des Hallenbades wird freiräumlich neu geordnet. Zwischen der Halle und dem Band entsteht ein neues Wegekreuz als zentrales Erschließungsrückgrad des Quartiers. In Nord-Süd Ausrichtung entsteht ein Boulevard mit Blütenbäumen, Bänken, Bouleflächen und Spielgräten. In Ost West –Richtung wird der Boulevard von einer Wegeverbindung gekreuzt, die die Sporthalle mit dem Hallenbad verbindet. Durch die Wege werden die Freiräume zudem zoniert. Im Nordwesten wird der bestehende Parkplatz für das Hallenbad und die Sporthalle erweitert. Hier werden auch die Bushaltestellen angeordnet. Im Südosten entsteht eine Actionarea mit Skaterpool, Outdoorfitness, Basketballplatz oder Bolzplatz sowie einer Boulderwand. Diese erweitert das Angebot der Sporthalle in den Freiraum. Die Areal ist der Lärmquelle zugewandt und durch die Halle abgeschirmt, sodaß die Nachbarschaften hiervon nicht beeinträchtigt werden. Die Bestandsbäume werden weitestgehend erhalten und durch zahlreiche Neupflanzungen ergänzt. Gestalterisch werden zwei verschiedene Bodenmaterialitäten gewählt, der Teppich wird als Asphalt ausgebildet, der Boulevard aus länglichen Betonplatten.

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